Das im Leibnitzer Feld gelegene Schloss wurde gegen Ende des 16. JH. anstelle eines Edelsitzes aus dem 14. JH. als Sommersitz des streitbaren, als „Ketzerhammer“ bezeichneten Bischofs der Gegenreformation, Martin Brenner, errichtet. Es ist ein zweigeschossiger, einen Arkadenhof einschließenden Vierflügelbau, dessen offene, klassizistische, mit einem Dreieckgiebel bekrönte Säulenhalle an der Nordwestseite erst Anfang des 19. JH. eingefügt wurde. Das heute im Besitz des Landes Steiermark befindliche Objekt dient als Bildungshaus. |